Zucht


Die Zucht

 

Die Zucht des Deutschen Schäferhundes im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e. V. wird seit 1899 registriert. Als Begründer des Deutschen Schäferhundes gilt Max von Stephanitz. Der dreijährige „Hektor von Linksrhein“, den er in „Horand von Grafrath“ umbenannte, war sein erster im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) eingetragener Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder „Luchs von Sparwasser“ sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin „Mari von Grafrath“.


Züchten bedeutet Verantwortung und Weiterentwicklung der Rasse. Die Zucht des Deutschen Schäferhundes ist Gebrauchshunde- und Liebhaberzucht. Vom Deckakt über die Trächtigkeit bis zum Werfen der Welpen gilt es hier schon viel Wissenswertes für den Züchter zu erfahren. Weiter gilt es nun den Wurf sowie natürlich auch die Mutterhündin gut unterzubringen, hier sind verständnisvolle Nachbarn, viel Platz und Zeit unabdingbar. Geht die Mutterhündin auch die ersten 2-3 Wochen ihren Pflichten sorgfältig nach, gibt es jedoch auch für den Züchter genügend Arbeit. Er beobachtet die Entwicklung genau und notiert das Heranwachsen der Welpen sorgfältig. Ab der 3. Woche gehen die Augen der Welpen auf und sie werden immer mobiler. Nun wird zugefüttert, beschäftigt und Freilauf gibt es auch. Die Mutterhündin verschafft sich nun immer mehr Freiraum. Im Alter von ca. acht Wochen beziehen die Welpen ihr neues Heim.


 Zuchtvoraussetzungen


  • HD/ED Gesundheitsergebnis
  • Ausdauerprüfung
  • Schaubewertung
  • Begleithundeprüfung
  • IPO 1
  • Körung

 


Die Körung

 

Neben Unbefangenheitsprobe und Schussprobe wird bei der Körung auch das Umweltverhalten des Hundes begutachtet. Er wird vermessen und gewogen, die Chipnummer wird kontrolliert. Die Selbstsicherheit und die Triebveranlagungen des Hundes werden im Körschutzdienst abgeprüft. Zum Schluss wird der Deutsche Schäferhund in seinem Gesamtbild durch den Körmeister begutachtet und das Ergebnis wird in einem Körbericht festgehalten.

 

Der Hund wir für zwei Jahre angekört, im zweiten Jahr wird er zur Lebzeitkörung wieder vorgestellt.

 


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